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Nationalfeiertag
21. März (Unabhängigkeit von Südafrika, 1990)
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Landeswährung
1 Namibia-Dollar (NAD) = 100 Cents, 1 EUR entspricht etwa 8,00 NAD, je nach Wechselkurs. |
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Zeitzone
Westafrikanische Winterzeit (WAT) und Westafrikanische Sommerzeit (WAST)
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Std. und Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Std.
Lokalzeit bezogen auf die Koordinierte Weltzeit (Universal Time Coordinated) UTC + 1 Std. |
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Fläche:
824.292 km² |
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Einwohner:
1.973.900 (2004) |
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Hauptstadt:
Windhoek.
Einwohner: 252.300 (2004). |
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Netzspannung:
220/240 V,
Wechselstrom, dreipolige Stecker. Adapter erforderlich, die im Land erhältlich sind. In Weltreise-Stecker-Sets befindet sich gewöhnlich kein Stecker
für Namibia. |
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Landesvorwahl:
+264. |
Tips & Hints Für Namibia
Apotheken
Fast alle in Deutschland hergestellten Medikamente sind auch hier erhältlich. Die in Lizenz in Südafrika produzierten sind oft bei gleicher Qualität
preisgünstiger. In vielen Apotheken wird deutsch gesprochen.
Ärztliche Versorgung
Es empfiehlt sich, bereits im Heimatland eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. Die Belege sind im Krankheitsfall nach der Rückkehr der Versicherung zur
Erstattung vorzulegen. Um das Reisebudget im Krankheitsfall nicht zu sehr zu belasten, sollte man eine Kreditkarte dabeihaben.
In den größeren Städten, vor allem in Windhoek, ist jede Art von
medizinischer Hilfe vorhanden. Das Flugnetz mit kleinen Machinen ist so gut ausgebaut, daß im Notfall auch von entlegeneren Gebieten eine rasche Überführung in
eine Spezialklinik, bzw. zu einem Spezialarzt gewährleistet ist.
Essen & Trinken
In Namibia gilt die alte Devise “Hier kannst du futtern wie bei Muttern”. Fleisch steht in Namibia auf der Speisekarte ganz oben und ist demzufolge sehr beliebt.
Das gilt für das ausgezeichnete Rindfleisch (zumeist aus Freilandhaltung) und Schweinefleisch, aber auch für Wild. Kudu-, Oryx-Antilopen- oder Springbok-Steaks
sind als Delikatessen geschätzt.
Swakopmund und Lüderitz sind hervorragende Adressen für Fischspezialitäten.
Sehr bunt präsentiert sich auch die Gemüse- und Obstpalette. Papayas, Mangos, Ananas und Guaven sind Köstlichkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Die sonst in Afrika geltende Faustformel ‘keinen frischen Salat essen’ und ‘Apfel unbedingt schälen!’ gilt in Namibia nicht.
Backwaren, ob Brötchen, Vollkornbrot, Graubrot, Pumpernickel oder Kuchen, lassen immer wieder den deutschen Einfluss spüren. Viele Bäckereien werben mit
deutschsprachigen Hinweistafeln.
Fotografieren
Nehmen Sie ausreichend Filmmaterial mit. Aber keine Sorge, wenn die Vorräte ausgehen sollten. Alle gängigen Filmsorten sind im Land erhältlich. Die Filmvorräte
sollten nach Möglichkeit kühl (z.B. in der Kühlbox) aufbewahrt werden.
Prüfen Sie rechtzeitig den Zustand der Kamerabatterien. Ein oder zwei
Reservebatterien sollten sicherheitshalber in der Fototasche sein.
Die Lichtverhältnisse in Namibia sind gut. Vom Einsatz hochempfindlicher Filme ist während des Tages abzuraten, denn die Fotos verlieren an Brillanz und Farbe.
Bei Sandstürmen und bei Fahrten auf staubigen Pisten wie auch beim Besuch des Geisterortes Kolmannskuppe sollte die Kamera bzw. Fototasche durch einen Plastikbeutel
staubgeschützt sein.
Geld
Die Landeswährung ist der Namibia Dollar (1 N$ = 100 Cents). Die Währung ist an den südafrikanischen Rand gekoppelt. Der Rand gilt im Land immer noch als legales
Zahlungsmittel.
Kreditkarten
Bekannte Kreditkarten wie Master Card und Visa werden in ganz Namibia akzeptiert, obwohl man in den entlegendsten Ortschaften und bei den Tankstellen Bargeld haben
muss.
Klima
Das Beste vorweg: Windhoek kann statistisch mit 300
Tagen Sonnenschein im Jahr aufwarten. Oktober bis Januar sind die heißesten Monate mit Temperaturenzwischen 16 und 39 Grad Celsius. Im Winter (Mai bis Juli) liegt
die Temperaturspanne zwischen 6 und 21 Grad. Winternächte können kalt sein, sogar mit Nachtfrösten. Die Hauptregenzeit erstreckt sich von Januar bis April. Doch
auch diese Zeit eignet sich zum Reisen, da die Regenschauer zumeist in kurzen, kräftigen Nachmittagsgewittern niedergehen.
Kriminalität
Namibia ist ein sicheres Reiseland, doch viele Namibier besitzen nur ein Bruchteil von dem, was in anderen Ländern als eine Selbstverständlichkeit erachtet wird.
Auffälliger Schmuck, unvorsichtig gehandhabte Geldbeutel oder allzu auffällige Kamera-Ausrüstungen sind Verlockungen.
In der Nähe von Städten sollte nicht ‘wild’ übernachtet werden. Das Gleiche gilt für die Durchgangsstraßen. Holen Sie vor Ort aktuelle Informationen ein. Autos
werden zunehmend auch im Innenstadtbereich von Windhoek aufgebrochen. Wertgegenstände wie Kameras, Geldbörsen u.ä. nicht im Auto zurücklassen!
Schließen sie das Fahrzeug auch bei kurzen Abwesenheiten (z.B an der
Tanstelle) ab.
Bei Überlandfahrten werden immer wieder an Straßenrändern oder Tankstellen Anhalter in großer Zahl ihre Daumen vorstrecken. Eine ähnliche Skepsis Anhaltern
gegenüber, wie man sie Fremden an der heimischen Autobahn gegenüber aufbrächte, ist auch hier angeraten, selbst wenn man ahnt, dass die Menschen oft lange auf eine
Mitfahrgelegenheit warten müssen.
Sprache
Als offizielle Landessprache gilt seit 1990 Englisch. Ein großer Teil der Bevölkerung sprechen jedoch ihre Stammessprachen. Daneben ist auch das
Afrikaans, die Sprache der aus Südafrika stammenden Buren, weit verbreitet, auch bei der schwarzen Landbevölkerung.
Mit Deutsch kommt man im Land ebenfalls gut durch. Die meisten Gästefarmen und Lodges sind unter deutscher Verwaltung.
Strände
Wer baden möchte, wird vermutlich spätestens nach dem dritten Badeversuch im Meer zum Swimmingpool im Hotel oder der Lodge zurückkehren. Das Meerwasser ist – dank
des Benguela-Stroms – ziemlich kalt und erreicht bestenfalls 19 Grad. Auch die Strände selbst wirken nicht gerade wie südliche Traumstrände. Dafür sind sie ein
Paradies für Wanderer, die hier Mineralien, Strandgut und wunderschöne Muscheln entdecken werden.
Strom
Die Stromspannung beträgt 220/240 Volt. Da in Namibia dreipolige Stecker benutzt werden, sollte man sich im Fachhandel einen Adapter kaufen.
Verkehr
In Namibia herrscht Linksverkehr. Die Umstellung ist zwar nicht schwierig, allerdings muss man sich an die
Kreisverkehrsregelung gewöhnen. Ein internationaler Führerschein ist offiziell erforderlich.
Es gelten Geschwindigkeitzbeschränkungen von 60 km/h in Orschaften und 120 km/h auf Teerstraßen. Die empfohlene Geschwindigkeit für Schotterstraßen (gravel roads)
beträgt 80 km/h. Es besteht Anschnallpflicht.
Salzstraßen (mit Sand-Salz Gemisch) entlang der Küste, deren Oberflächen
während der Trockenheit betonhart sind, werden auch Regenfällen zu einer gefährlichen glitschigen Schleuderpartie.
Die ‘Wellblech-Abschnitte’ auf den Schotterstraßen sind besonders
gewöhnungsbedürftig. Fährt man auf diesen Stoßdämpfer- und Reifen-mordenden Wellblechsektionen langsam (z.B. 30 km/h), entsteht gelegentlich der Eindruck, das
Fahrzeug würde auseinanderfliegen. Bei Geschwindigkeiten am 70 km/h reduzieren sich die Stöße auf ein mehr oder weniger starkes Vibrieren. Umso größer wird
allerdings die Gefahr, dass das Fahrzeug ins ‘Schwimmen’ gerät und nicht mehr auf die Lenkung anspricht. Vor allem in Kurven ist diese Gefahr nicht zu
unterschätzen!
Wasser
Das Trinkwasser in Städten, auf Gästefarmen und Resorts kann bedenkenlos getrunken werden. Gleiches gilt auch für die meisten Farmen. Wer auf Nummer Sicher gehen
will, fragt trotzdem nach. Das Trinkwasser in Windhoek hat wegen kräftiger Chlorzugaben einen Beigeschmack.
Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte eine Trinkwasser-Reserve ‘für alle Fälle’ mit sich führen. Wasser gehört überhaupt zu den kostbarsten Gütern des Landes.
Auch als Besucher kann man helfen, mit dem kostbaren Nass sparsam umzugehen:
- Während des Händewaschens zwischendurch den Wasserhahn zudrehen;
das gleiche gilt, wenn man sich die Zähne putzt.
- Eine Dusche anstatt eines Vollbades spart mehr als 50 Liter Wasser.
- Autowaschen mit dem Gartenschlauch ist nicht erlaubt.
Zeit
Während der deutschen Winterzeit ab dem ersten Septemberwochenende gehen die Uhren in Namibia eine Stunde nach, während des europäischen Sommers (ab dem ersten
Aprilwochenende) ist uns Namiba eine Stunde voraus.
Wir wünschen Ihnen eine gute ‘Pad’!
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